Schulzentrum Fallersleben - Atelier Loidl

Das additive Prinzip von unterschiedlich gestalteten, morphologischen Feldern bietet ein multifunktionales, flexibles Grundgerüst für den Freiraum des Schulzentrums Fallerlebens.

Es wird eine zusammenhängende Struktur entwickelt, die alle wichtigen Wegebeziehung aufnimmt, verbindet und gleichzeitig Raum zur kreativen Nutzung bietet. Diese minimale Vorgabe an Gestaltung animiert zur selbstständigen Entdecken durch die Schüler und fördert die Aneignung von Nischen und Lieblingsräumen. Die Form der Spiel- und Sportblasen entspricht der organischen Gebäudeform, wobei die Nutzungszuordnung als sinnvolle Erweiterung der Innenräume und deren Funktionen verstanden und entwickelt wird. Der Innenraum wird somit als klar ablesbares Zitat in den Außenraum transformiert, der Schulkomplex wird zu einem großen Ganzen. Der Leitgedanke der Gestaltung ist es, ein flexibles System zu entwickeln, welches der Unvorhersehbarkeit der jetzigen und zukünftigen Nutzungen des Schulhofs entspricht.

Wettbewerb 2014, 1. Preis
In Kooperation mit ZILA Architekten
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